Hier entsteht etwas Neues

In wenigen Wochen präsentiert sich der clarat Blog in neuem Design und mit neuen Themen. Wir wollen die Flüchtlingshilfe und die Kinder- und Jugendhilfe noch transparenter machen.  Schon jetzt beginnen wir hier mit dem A-Z des sozialen Sektors. Nach und nach füllt sich dieses A-Z wie ein Lexikon mit Begriffen aus der Welt der Probleme und Hilfen in Deutschland. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn du ein Problem hast und mehr darüber erfahren möchtest. Oder, wenn du die Hilfen, die es in Deutschland gibt, besser verstehen möchtest.

Wir glauben, dass jeder Mensch mal Probleme hat. Und, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Mit clarat.org wollen wir dich auf dem Weg dorthin begleiten.

Familienzusammenführung

Die Familie ist für viele Menschen sehr wichtig. Besonders Flüchtlinge in einer schweren Situation brauchen oft ihre Verwandten. Darum gibt es in Deutschland die Familienzusammenführung für Flüchtlinge.

Was bedeutet Familienzusammenführung?

Viele Flüchtlinge kommen ohne ihre Familie nach Deutschland. Frau und Kind sind zum Beispiel noch in Syrien. Und der Mann kommt allein nach Deutschland. Die Familie wohnt also in zwei unterschiedlichen Ländern. Familienzusammenführung heißt, dass alle wieder zusammen leben. Die Familie aus dem Ausland kann ein Visum beantragen. Und dann auch nach Deutschland ziehen. Das nennt man auch Familiennachzug. Es bedeutet das gleiche wie Familienzusammenführung.

Wie läuft eine Familienzusammenführung ab?

Nur enge Familienmitglieder eines Flüchtlings können durch den Familiennachzug nach Deutschland ziehen. Das sind Ehefrau, Ehemann oder Kinder. Wenn ein Kind minderjährig ist und allein in Deutschland lebt, dürfen seine Eltern und minderjährigen Geschwister nach Deutschland kommen.

Die Familienmitglieder stellen bei der deutschen Botschaft ein Visum für den Familiennachzug. Der Flüchtling stellt in Deutschland bei der Ausländerbehörde einen Antrag. Die Regeln für den Familiennachzug bestimmt in Deutschland das Aufenthaltsgesetz. Es gibt viele Regeln. Zum Beispiel welche Aufenthaltserlaubnis der Flüchtling in Deutschland haben muss. Wichtig ist auch, wann genau der Flüchtling einen Antrag stellt. Er muss den Antrag innerhalb von 3 Monaten nach der Anerkennung als Flüchtling stellen. Das Alter der Kinder ist auch wichtig. Sie müssen minderjährig sein. Das heißt sie dürfen nicht älter als 18 Jahre alt sein. Die Regeln für den Familiennachzug sind nicht einfach zu verstehen. Es gibt viele Ausnahmen. Und manchmal muss man sich einen Anwalt suchen. Es gibt aber Berater, die alles verstehen. Sie kennen sich gut aus mit allen Gesetzen. Sie wissen, ob die Familie nach Deutschland kommen kann. Und wie man einen Antrag stellt.

Es gibt viele Beratungen zu Familienzusammenführung in Berlin. Auch online oder am Telefon. Hier findest du Hilfe! Ruf an, dort hilft man dir und deiner Familie!

 

Mobbing in der Schule

Der Begriff Mobbing kommt aus dem Englischen. “to mob” heißt “angreifen” oder “attackieren”. Mobbing ist eine Form von Gewalt gegen Personen. Ziel ist es, das Opfer auszugrenzen. Dabei kann es sich um verbale (mit Worten) oder physische (körperliche) Gewalt handeln. Das Opfer hat keine Schuld daran, dass ihm das passiert.. Es kann sich selbst nur schwer aus der Situation befreien.

Oft passiert Mobbing in der Schule. Auch in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz kann es zu Mobbing kommen. Mobbing findet über einen längeren Zeitraum statt. Also über mehrere Monate mindestens 1 Mal pro Woche.  Dazu gehören  Beschimpfen, Beleidigungen oder Lügengeschichten. Auch Intrigen gehören dazu. Bei einer Intrige denkt sich der Täter einen Plan aus, damit das Mobbing-Opfer Streit mit anderen bekommt. Mobbing in der Schule kommt sehr oft vor. Fast jeder sechste 15-jährige Schüler wird gemobbt.

Schüler der gemobbt wurde

Beim Mobbing gibt es mehrere Beteiligte: einen Täter mit Assistenten, aktive und passive Zuschauer und einen Verteidiger. Der Verteidiger unterstützt das Opfer und stellt sich gegen den Täter. Ein Aktiver Zuschauer lacht zum Beispiel, wenn jemand gemobbt wird. Ein passiver Zuschauer kümmert sich nicht weiter drum.

Für die Opfer ist Mobbing eine große Belastung und kann krank machen. Zum Beispiel können Magenschmerzen, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit die Folge sein. Wenn man Mobbing erlebt hat, kann einen das ein Leben lang verfolgen.

Eine weitere Form von Mobbing ist Cybermobbing. Dies findet im Internet statt. Zum Beispiel über Soziale Netzwerke oder Messenger, wo der Täter sein Opfer in Kommentaren mit Bildern oder Nachrichten fertig macht. Oft gibt sich der Täter auch als das Mobbing-Opfer aus, kopiert das Profil und schreibt dann peinliche Sachen.

Was tun bei Mobbing in der Schule?

Da sich das Opfer nicht allein aus der Situation befreien kann, ist es wichtig, dass es sich Hilfe sucht. Es gibt einen Ausweg und eine Lösung. Niemand muss ein Mobbing-Opfer bleiben. Und es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen. Ein Schüler, der gemobbt wird, sollte Kontakt zu einem Erwachsenen aufnehmen, damit man ihm helfen kann. Auch Kinder, die zuschauen und nicht helfen, sind Mittäter. Ehemalige Mobbing-Opfer berichten, dass es oft auch Kinder gab, die es zwar nicht in Ordnung fanden, aber nicht geholfen haben. Bei Cybermobbing ist es außerdem wichtig, Beweise zu sammeln. Zum Beispiel, indem man Bildschirmfotos macht. Denn Cybermobbing ist strafbar. Das Recht am eigenen Bild wird verletzt, indem man Bilder von Menschen veröffentlicht, ohne die Erlaubnis dafür zu haben.

Auch die Eltern sind gefragt! Sie müssen genau hinschauen, was ihrem Kind in der Schule und im Internet passiert. Oft reden Eltern gar nicht mit ihren Kindern über den Schulalltag. Oder über das, was sie online erleben. Sie sollten es ernst nehmen, wenn ihr Kind nicht zur Schule gehen mag und es zum Beispiel oft Bauchweh hat.

Auch Lehrer sollten sich mit dem Thema Mobbing beschäftigen. Sie sind noch näher dran. Und sie können dazu beitragen, dass es in ihrer Klasse gar nicht erst zum Mobbing kommt. Zum Beispiel, indem es Klassenregeln gibt, die es verbieten. Und durch Aufklärung über das Thema. Wenn doch ein Schüler gemobbt wird, sollten sie dem Opfer helfen und Kontakt zu den Eltern oder einer Beratungsstelle aufnehmen.

Wirst du gemobbt? Oder wird jemand gemobbt, den du kennst? Nun musst du handeln! Hier findest du deutschlandweite Hilfe.

 

clarat.org nominiert für den EMOTION.award 2017

Anne SchulzMit unserem neuen PR- und Marketing-Team stecken wir zwar noch mitten in der konzeptionellen Phase, die Öffentlichkeit wird jedoch schon jetzt auf clarat.org aufmerksam. Vor einigen Wochen haben wir eine E-Mail von der Redaktion des EMOTION Magazins bekommen. Sie haben uns mitgeteilt, dass unsere Geschäftsführerin Anne Schulze für den EMOTION.award 2017 in der Kategorie “Soziale Werte” nominiert ist. Vielen Dank an dieser Stelle für die anonyme Nominierung! Wir freuen uns sehr und sind gespannt, was sich daraus ergibt und besonders auf das Ergebnis des Votings. Ab sofort und bis zum 14. Mai 2017 könnt Ihr Eure Stimme unter diesem Link abgeben, indem Ihr auf das rote Herz klickt. Auch wenn die Konkurrenz groß ist und tolle Projekte nominiert wurden, hoffen wir natürlich auf einen der ersten 3 Plätze. Also: Unterstützt uns und stimmt für clarat.org!

Alle Angebote auf clarat.org jetzt auch auf Farsi

Im letzten Jahr kamen knapp ein Drittel aller Flüchtlinge, die in Deutschland einen Asylantrag gestellt haben, aus dem Iran oder aus Afghanistan. Auch sie sollen clarat.org ohne Sprachbarriere nutzen können. Seit Ende März gibt es clarat.org deshalb auch in Persisch, genauer in Farsi. Denn wir möchten noch mehr Menschen dabei unterstützen, einfach Hilfe zu finden. Unser Übersetzer-Team aus Farsi-Muttersprachlern hat während der letzten Monate eine Mammutaufgabe vollbracht und bereits den Großteil unserer Datenbank Angebot für Angebot ins Farsi übertragen. Nur ein kleiner Teil der Angebote wird derzeit noch automatisch mit dem Übersetzungsprogramm von google übersetzt. Schon sehr bald werden aber alle Angebote von unserem Team in Farsi zur Verfügung stehen. Wir freuen uns über diesen Erfolg.

clarat Newsfeed | KW 10 / 2016

Guten Abend,

schon wieder ganz schön viel passiert in den letzten 2 Wochen:

•WIR HABEN EIN ZWEITES BÜRO. Und man kann es sogar sehen aus der F47.

• S. ist schon vollkommen in ihre Aufgaben als Office Managerin eingetaucht.

•Es gibt einen clarat Rap. Video lade ich in den nächsten Tagen noch hoch.

•Wir  haben uns nach 30  – wieder einmal tollen – Bewerbungsgesprächen entschieden:

◦Ab April unterstützen uns: 6 weitere Researcher für refugees. Und eine Person im Marketing.

◦Und da wir so viele tolle Kandidaten kennenlernen durften, haben wir auch gleich schon für die 2. Einstellungsrunde im Sommer mit rekrutiert. Wir haben noch 2 Gespräche morgen und werden dann final entscheiden.

•Auch unsere Kooperationen werden konkreter – sei es mit lokalen Trägern, Bundesministerien oder Stiftungen

•Und endlich gibt es einen Meilensteinplan. Mit den wesentlichen Themen für die nächsten Wochen / Monate. Schauen wir uns im Meeting an.

•Ab April ändern sich auch wieder einige Arbeitszeiten

•Tja, und es braucht 17 Seiten um zu dokumentieren, welche Schritte es bei der Angebotsaufnahme vom Screening bis zum Freischalten im Frontend so alles gibt. Ich glaube, da gibt es noch Verbesserungspotenzial…Wir arbeiten daran.

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clarat Newsfeed | KW 08/2016

Guten Abend,

wow. Schon wieder so viele Bewerbungen. So viele gute Bewerbungen. So viele spannende Profile. Und dennoch werden wir nur ca. 25 – 30 Personen zu einem Gespräch einladen. Und davon nur 6 einstellen. Das wird sicher wieder wahnsinnig schwierig.

Und diese Woche werden wir auch wissen, wo das zweite Büro sein wird. Ich werde Euch natürlich sofort informieren. Aber es wird definitiv auch ein tolles Büro. Ich freu mich schon. Und bin sehr froh, dass S. als Office Managerin am 01.03. schon anfängt. Sie wird uns an vielen Stellen hervorragend unterstützen. Sie freut sich riesig auf die neue Aufgabe.

Eure Meilensteinpläne haben in den letzten Woche etwas unter den o.g. Themen und der Zeit, die ich damit verbracht habe / verbringe, gelitten. Handschriftlich gibt es ihn aber jetzt schon – unseren clarat Meilensteinplan. Muss jetzt nur noch Gantt Charts für Keynote finden und einmal besprechen. Dann schauen wir ihn uns im nächsten Team-Meeting an.

Und zum Marketing habe ich ebenfalls ausführlicher mit Stefan gesprochen. I guess, now is the time to introduce clarat to the world. Was das bedeutet, präzisieren wir in den nächsten Wochen. Evtl. werden wir auch jemanden mit (online) Marketing Erfahrung einstellen.

Doch schon wieder ganz schön viel passiert. Und dann heute noch unsere Team-Session. Ich bin gespannt, was Euch beschäftigt und freu mich drauf.

Dann noch die Updates aus dem Team:

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clarat Newsfeed| KW 06/2016

Guten Morgen,

jetzt wisst ihr alle, wie es mit clarat weitergeht. Lasst uns gut darauf vorbereiten. Ich werde wegen der Einarbeitung und Organisation in den nächsten Tagen mit den entsprechenden Teams sprechen.

Aber lasst uns auch besonders an dem clarat Motto für dieses Jahr arbeiten, nämlich groß zu werden. Viele Angebote aufzunehmen. Eine tolle Geschichte erzählen zu können. Bitte nehmt daher die zwei W&A Tage sehr ernst, Ausnahmen sind immer mit mir zu besprechen.

Ansonsten bereiten wir gerade Eure Arbeitsverträge vor und schauen noch einmal, ob wir eine passendere Tätigkeitsbeschreibung finden. Bitte vergesst Ihr nicht, Urlaub, den Ihr noch im Februar nehmen möchtet, bis morgen via Absence einzureichen. Und wollten natürlich die Bürofrage asap klären.

Die Meetings, die wir eingeführt haben, erscheinen alle nun sinnvoll in Frequenz und Agenda. M.E. momentan keine weiteren Anpassungen notwendig.

Ansonsten gibt es folgende Updates aus den Teams – gern zukünftig auf eine etwas einheitlichere Einlieferung achten. (In Arbeit – Thema: Kurze Beschreibung)

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clarat Newsfeed | KW 04/2016

Guten Morgen, 

 
die neuen Team-Strukturen sind up and running. In vielen Teams ist die Übergabe schon erledigt. Die neuen Teams geben Vollgas. Auch die Leads übernehmen volle Verantwortung in ihrer Rolle. Das gefällt mir sehr, sehr gut. Vielen Dank. 
Sprache, Screening und TKKG müssen sich logischerweise noch etwas sortieren. Bei QMA schauen wir gerade ebenfalls noch einmal das Aufgabenspektrum an, ggf. wandert die Analyse zu den Paten. MaFo entsteht gerade. Das sollte aber auch alles im Laufe des Februars geklärt und umgesetzt werden. 
 
Bei den Meetings „grooven“ wir uns ebenfalls noch ein. Lasst uns besonders bei den Räten, Research-JF und Tandem-JF das Ganze aufmerksam noch 2-3 Mal beobachten um zu entscheiden, ob wir etwas verändern müssen, sei es Besetzung, Scope, Frequenz…Ich habe aber ein sehr gutes Gefühl. 
 
Und dann seid Ihr ab morgen alle Master-Researcher und werdet es verdammt gut hinkriegen.  Sehr cool. Herzlichen Glückwunsch.
 
Nächste Woche gibt es dann ein „außerordentliches“ Team-Meeting am Mittwoch um 11:30 Uhr, in dem Stefan und ich Euch unsere Pläne für clarat vorstellen werden – anknüpfend an unsere Diskussion zur Strategie mit Christoph letzte Woche. 
 
Aus den Teams noch folgende News:

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